Auf der Suche nach Licht und Schatten. Dieses Bild von heute gibt das Thema in der Ausbeute meiner Bilder am klarsten wieder.

Licht und Schatten lagen heute auch in meiner Seele nahe beieinander. Die Liebe der letzten Nacht. Der Alptraum der letzten Nacht.

Wie gut paßt da das Bild vom Gras! Zum Licht! Zur Sonne! Demnächst vielleicht auch ein bisschen Regen – lass Gras drüber wachsen über die Ursachen der Alpträume und der Angst!

Und da darf es auch ein wenig Kitsch geben: „Plümschen – Butter-Plümschen mit Puste-Plümschen“:

Alles, was gelb blüht, wird von Banausen gerne Butterblümchen genannt. Hier handelt es sich genauer bezeichnet um Löwenzahn – Taraxacum officinale

Die Abwesenheit von Kitsch macht unser Leben unerträglich.

Friedensreich Hundertwasser

Hundertwasser war auf wunderbare Art und Weise verrückt. Weg-gerückt, ab-gerückt, ent-rückt von verschiedenen Normen „der Gesellschaft“ – vom sich irgendwie formenden „wir“, dass uns umgibt. Amüsant finde ich, dass Hundertwasser von sich selbst in der dritten Person sprach – ein weiteres Zitat zum Thema Kitsch von ihm:

Nach Hundertwassers Definition ist Kitsch etwas, das man wie einen verbotenen Gott heimlich liebt, was gegen offizielle ästhetische Dogmen verstößt, was man geheim hält aus Angst, für einfältig und rückständig zu gelten.

Friedensreich Hundertwasser

Letztlich geht es um Schönheit. Schönheit ist Wahrheit und spendet Leben. Und wenn etwas in uns stirbt, dann hilft Schönheit neues Leben und neue Lebendigkeit zu finden. Zum Abschluß mein Lieblingsbild von heute – auch auf der Suche nach Licht und Schatten gefunden:

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